Südsudan | Hungerhilfe und Schulbildung

Hungerhilfe und Schulbildung

Südsudan / Bildung

Der Südsudan zählt zu den ärmsten Ländern Afrikas. Die Unterentwicklung als Folge jahrzehntelanger Kriege, saisonaler Überflutungen, Dürrezeiten, Hungersnöte und Krankheitsepidemien lässt bei der traumatisierten Bevölkerung kaum Hoffnung aufkommen. Die Lage bleibt unvorhersehbar und komplex. Die Zahl der Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen, nimmt stetig zu.

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Hungerhilfe und Schulbildung

Ausgangslage und Herausforderungen

Nach jahrelangem Kriegszustand sind die Vorräte der Menschen aufgebraucht. Die Zustände sind unvorstellbar, und Hilfe dringend nötig.

Im vom Krieg gezeichneten Land sind Kinder am stärksten betroffen, zwischen den Fronten, obdachlos, vergessen, hoffnungslos. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 34.5%. Die meisten Familien können sich die Schulkosten und den Schultransport nicht leisten oder sind auf die Unterstützung der Mädchen im Haushalt angewiesen. Dazu kommt, dass die meisten Schulen total überfüllt sind und die Kinder in Klassen mit bis zu 100 Schülern kaum etwas lernen. 

Seit 2014 engagiert sich AVC humanitarian aid in der Schulbildung

  • Die wichtigsten Facts
    • Hauptstadt
    • Juba
    • Fläche
    • 644 329 km2
    • Einwohner
    • 12,9 Mio.
    • Lebenserwartung
    • 57 Jahre
    • Kindersterblichkeit
    • 96,4 (pro 1000)
    • Alphabetisierung
    • 34,5%
    • Religionen
    • 76,8% Christen
    • 21% afrikanische Religionen
    • 2,2% Muslime
  • Hauptstadt
  • Juba
  • Fläche
  • 644 329 km2
  • Einwohner
  • 12,9 Mio.
  • Lebenserwartung
  • 57 Jahre
  • Kindersterblichkeit
  • 96,4 (pro 1000)
  • Alphabetisierung
  • 34,5%
  • Religionen
  • 76,8% Christen
  • 21% afrikanische Religionen
  • 2,2% Muslime

Ziele

Bis zu 1500 Kinder aus verschiedenen Dörfern der Region Aradeb/Nuba Mountains erhalten Schulunterricht und zwei Mahlzeiten pro Tag. AVC humanitarian aid unterstützt dazu die lokalen Mitarbeiter beim Bau einfacher Strohhütten und hilft bei der Beschaffung von diversem Material, damit die Kinder unterrichtet werden und Nahrung erhalten können.

Mit dem Betrieb der Schule inkl. Schlafgelegenheiten in der Region Aradeb müssten die Schüler nicht täglich den dreistündigen, beschwerlichen und gefährlichen Fussmarsch durch Kriegsgebiet auf sich nehmen. Ziel ist, das aktuelle Bildungsangebot, das die Primar- und Sekundarstufe abdeckt, zu erweitern.

«Ich möchte Doktor werden, damit ich auf meine Familie aufpassen kann»

12-jähriger Junge im Südsudan

Engagement

Die erschreckend tiefe Alphabetisierung (34.5%) ist für die vom Hunger geplagte Bevölkerung des Südsudans einerder Hauptfaktoren, welcher die Perspektive auf eine hoffnungsvolle Zukunft im Keim erstickt. AVC humanitarian aid setzt sich darum gezielt für Schulbildung vor Ort ein. In der Region Aradeb/Nuba Mountains sollen zwischen 900 und 1500 Kinder in drei altersgetrennten Schulen unterrichtet werden.

Weil in den Familien Essen und Geld fehlen, erhalten die Kinder zusätzlich zwei Mahlzeiten pro Tag.Damit dieses Projekt auch langfristig eine Wirkung erzielt, setzt sich AVC humanitarian aid für die Ausbildung der lokalen Bevölkerung ein und rüstet diese mit dem nötigen Schul- und Küchenmaterial aus. Mit nur CHF 34 000 pro Jahr können 34 Personen angestellt werden. Sie und ihre Familien erhalten mit den rund CHF 80 pro Monat ein sicheres Einkommen.

Sie werden es sein, welche die 1500 Kinder unterrichten und ernähren. Somit tragen sie dazu bei, dass sich die Zukunftsperspektiven der Kinder zum Positiven ändern. Zur Zeit sind 26 Lehrkräfte engagiert.

Finanzierungsbedarf

seit 2014

2021

bis 2023

Einmalige Kosten

Erwerb Bauland

0

0

0

Wiederkehrende Kosten

Kosten für die Schüler

0

18'700

37'400

Löhne Lehrer / Lehrmaterial

0

5'500

11'000

Total Kosten

0

24'200

48'400

Finanziert

100%

25%

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