Mali | Bau Gymnasium Katibougou

Bau Gymnasium Katibougou

Mali / Bildung

Die politische Lage in Mali gilt als instabil. Im Norden des Landes ist Krieg, der Süden kämpft mit Flüchtlingsströmen, schnellem Bevölkerungswachstum, hoher Arbeitslosigkeit und fehlende Infrastruktur. Für die Bildung der künftigen Generation Malis fehlen die Mittel. Eine gut ausgebildete und demokratisch denkende junge Generation wäre ein wichtiger Lösungsansatz.

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Bau Gymnasium Katibougou

Ausgangslage und Herausforderungen

Durch den sehr desolaten Zustand des öffentlichen Bildungssystems in Mali werden Grundschulen weitgehend von Privatschulen angeboten, so auch von der Schule Néhémie Mali in Katibougou, ein grosses Dorf nord-östlich von Bamako. Die Grundschule wird seit der Gründung stark von AVC humanitarian aid finanziert.

Während den letzten Jahren traten viele gute Schulabgänger ihren Weg über öffentliche Gymnasien in Richtung Universitäten an. Die Resultate waren jedoch sehr ernüchternd. Trotz der guten Grundlage, welche geschaffen wurde, erreichten nur ca. 3–4 von 5 Schülern den Maturitätsabschluss. Die allgemeine Durchfallrate in öffentlichen Gymnasien liegt bei 80%–90%.

Der Staat hat die Problematik der Gymnasien erkannt und begann mit der Subventionierung von privaten Gymnasien pro Schüler pro Jahr.

  • Die wichtigsten Facts
    • Hauptstadt
    • Bamako
    • Fläche
    • 1 240 192 km2
    • Einwohner
    • 17,8 Mio.
    • Lebenserwartung
    • 60,3 Jahre
    • Kindersterblichkeit
    • 69,5 (pro 1000)
    • Alphabetisierung
    • 33,1%
    • Religionen
    • 94,8% Muslime
    • 2,4% Christen
    • 2% Animisten
    • 0,5% keine Religionszugehörigkeit
    • 0,3% unspezifiziert
  • Hauptstadt
  • Bamako
  • Fläche
  • 1 240 192 km2
  • Einwohner
  • 17,8 Mio.
  • Lebenserwartung
  • 60,3 Jahre
  • Kindersterblichkeit
  • 69,5 (pro 1000)
  • Alphabetisierung
  • 33,1%
  • Religionen
  • 94,8% Muslime
  • 2,4% Christen
  • 2% Animisten
  • 0,5% keine Religionszugehörigkeit
  • 0,3% unspezifiziert

Ziele

Durch die Arbeit unseres lokalen Partners soll das regionale Bildungsangebot ausgebaut und damit die junge Generation besser für ihre Zukunft ausgerüstet werden. Absolventen der Oberstufe an der Schule Katibougou erreichen zu zwischen 90% und 100% die für den Übertritt in ein Gymnasium benötigte Qualifikation.

Diese Jugendlichen können mit dem neuen Gymnasium in der Region bleiben und erhalten eine deutlich besser Gymnasiale Schulbildung als in öffentlichen Gymnasien.

Weiter werden die Jugendlichen in ihrer Adoleszenzphase gestützt, sind dadurch resilienter und besser auf die Herausforderungen des Lebens vorbereitet.

«Das Gymnasium ist willkommen. Nun, ich rechne es bereits zu den Besten, denn nur eine seriöse Schule kann seriöse Studenten hervorbringen.»

Bürgermeister von Katibougou, März 2021

Engagement

Die bereits bestehende Schule besteht aus mehreren Gebäuden, in welchen zurzeit insgesamt 13 Klassen untergebracht sind. Dabei sind in 9 Klassen Kinder der Grundstufe und Oberstufe, in 3 Klassen Jugendliche des Gymnasiums.

Um der Einzugsregion des Gymnasiums, sowie den staatlichen Vorgaben gerecht zu werden, benötigt es weiter noch ein Gebäude mit 6 Klassenzimmer, sowie ein Erweiterungsbau mit 2–3 Klassenzimmer.

Die Schule ist pädagogisch bewertet die beste Schule der Region und geniesst einen sehr guten Ruf bei der zuständigen Bildungsbehörde sowie dem Bürgermeister. Zurzeit wächst das Gymnasium stufenweise mit dem Schulfortschritt der Schüler.

Finanzierungsbedarf

2020

2021

2022

Einmalige Kosten

Bau Klassenzimmer, Mobiliar

41'500

82'900

41'500

Wiederkehrende Kosten

Projekt-Reise / Betreuung

0

0

0

Total Kosten

41'500

82'900

41'500

Finanziert

-

33%

0%

Beträge in CHF, inkl. Aufwendungen für Projektleitung, Administration und Fundraising
Stand: Juli 2021

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